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Region

Individualsoftware in Stuttgart

Der Fernsehturm war der erste seiner Art und wurde weltweit kopiert. Gute Software entsteht genauso: erst die Statik verstehen, dann bauen.

Als der Stuttgarter Fernsehturm 1956 eröffnet wurde, war er der erste aus Stahlbeton weltweit. Man hatte ihn nicht gebaut, weil es schön aussah, sondern weil Fritz Leonhardt die Statik durchgerechnet hatte und wusste, dass es trägt. Danach wurde die Bauweise überall kopiert. Uns gefällt dieser Ablauf, weil er auch für Software gilt: erst verstehen, wie die Kräfte laufen, dann bauen, und dann erst wiederholen.

Stuttgart ist der Kessel, in dem ein großer Teil der deutschen Fahrzeug- und Zulieferindustrie sitzt, dazu Maschinenbau, Elektrotechnik und ein dichtes Netz von Ingenieurdienstleistern. Kaum irgendwo sonst arbeiten so viele Betriebe an Prozessen, die extrem spezialisiert und deshalb nirgends von der Stange zu bekommen sind.

Das erzeugt eine besondere Sorte Problem. Nicht fehlende Software, sondern zu viel davon. Ein ERP, ein PLM, ein MES, ein Ticketsystem, ein Dutzend Fachanwendungen, und dazwischen Menschen, die Daten übertragen.


Was Unternehmen in Stuttgart beschäftigt

Systeme, die nicht miteinander reden

Die Landschaft ist gewachsen und jede Anwendung ist für sich sinnvoll. Was fehlt, ist die Verbindung, und die ist heute oft eine Person mit einer Tabelle.

Kundenanforderungen an die Dokumentation

Wer Automobilhersteller beliefert, dokumentiert nach deren Regeln. Das ist Aufwand, der sich lohnt, wenn er strukturiert entsteht, und teuer wird, wenn er nachträglich zusammengesucht wird.

Spezialisierung ohne Produkt

Je enger die Nische, desto sicherer ist, dass es dafür keine Standardlösung gibt. Genau dort entsteht der Bedarf, den wir bedienen.


Wie wir arbeiten

Von Pleidelsheim aus sind es rund fünfundzwanzig Kilometer nach Stuttgart, also eine gute halbe Stunde. Wir sind regelmäßig dort, und bei Projekten, die einen Ablauf in einer Fertigung betreffen, bestehen wir auf einem Termin vor Ort, bevor wir eine Zeile schreiben.

Der übliche Einstieg in dieser Region ist eine Schnittstelle, nicht eine neue Oberfläche. Wenn drei Systeme dieselbe Information unterschiedlich führen, hilft kein viertes System, sondern eine Verbindung mit einer klaren Regel, welche Quelle führt.

Danach entsteht meist eine schlanke Anwendung für den Ablauf, den keines der bestehenden Systeme abbilden kann. Sie ersetzt nichts, sie füllt eine Lücke, und genau deshalb ist sie in Wochen und nicht in Jahren nutzbar.


Häufige Fragen aus Stuttgart

Wie oft sind Sie in Stuttgart?
So oft ein Projekt es verlangt. Die Entfernung von Pleidelsheim beträgt etwa fünfundzwanzig Kilometer, ein Termin ist damit eine Frage des Kalenders und nicht der Reiseplanung.
Wir haben ERP, PLM und MES. Brauchen wir wirklich noch etwas?
Möglicherweise nicht. Die ehrliche Prüfung ist, wo neben diesen Systemen Tabellen gepflegt werden oder Menschen Daten übertragen. Jede dieser Stellen ist eine Lücke, und die schließt man besser gezielt als mit einem weiteren großen System.
Arbeiten Sie auch mit unserer internen IT zusammen?
Ja, das ist der Normalfall bei größeren Häusern. Wir klären früh, wer betreibt, wer betreut und wem der Quellcode gehört. Die Antwort lautet immer: Ihnen.