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Region

Individualsoftware in Würzburg

Balthasar Neumann baute ein Treppenhaus mit einem Gewölbe, das angeblich nicht halten konnte. Es hält bis heute.

Als Balthasar Neumann das Treppenhaus der Würzburger Residenz mit einem freitragenden Gewölbe überspannte, hielten Kritiker das für unmöglich. Er soll angeboten haben, Artillerie darauf schießen zu lassen. Das Gewölbe überstand später sogar den Krieg.

Uns gefällt daran weniger die Kühnheit als das, was darunter lag: gerechnet, nicht gehofft. Bei Software erleben wir häufig das Gegenteil, nämlich Architekturen, die auf der Annahme beruhen, dass die Last schon nicht kommen wird.

Würzburg ist geprägt von Weinbau, Medizintechnik, Maschinenbau, Logistik und einer großen Universität mit Kliniken.


Was Unternehmen in Würzburg beschäftigt

Lastannahmen ohne Grundlage

Systeme werden für heutige Mengen gebaut und brechen bei Wachstum, weil niemand nachgerechnet hat.

Saisonale Spitzen im Weinbau

Ernte und Abfüllung erzeugen kurze, harte Lastphasen mit viel Handarbeit.

Sensible Daten im Klinikumfeld

Gesundheitsbezogene Daten verlangen Sorgfalt im Entwurf, nicht in einer späteren Ausbaustufe.


Wie wir arbeiten

Wir sitzen in Pleidelsheim bei Ludwigsburg, rund 150 Kilometer entfernt. Auftakt und die Termine, an denen es um den Ablauf selbst geht, machen wir vor Ort, die laufende Arbeit remote. Das sagen wir vorher, damit niemand eine Nachbarschaft erwartet, die es nicht gibt.

Wir fragen früh nach Mengen: wie viele Vorgänge heute, wie viele in drei Jahren. Diese Frage kostet zehn Minuten und entscheidet über die Architektur.

Bei sensiblen Daten beginnen wir mit der Frage, welche Felder überhaupt nötig sind. Der wirksamste Datenschutz ist das Feld, das es nicht gibt.


Häufige Fragen aus Würzburg

Arbeiten Sie überhaupt in Würzburg?
Ja. Rund 150 Kilometer sind kein Hindernis, sie ändern nur den Rhythmus. Auftakt und die entscheidenden Termine vor Ort, die laufende Arbeit remote. Wer wöchentliche Präsenz braucht, ist mit einem Haus vor Ort besser bedient, und das sagen wir auch.
Woher wissen wir, ob unser System wächst?
Aus Ihren eigenen Zahlen. Vorgänge pro Tag heute, erwartetes Wachstum, größte Datei, längste Liste. Damit lässt sich rechnen statt hoffen.
Wie gehen Sie mit Gesundheitsdaten um?
Sparsam. Erst die Frage, was wirklich gebraucht wird, dann enge Zugriffsrechte und Protokolle. Und eine klare Aussage, wo unsere Zuständigkeit endet und juristische Prüfung beginnt.