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Branche

Software für das Handwerk

Im Handwerk entsteht der Wert beim Kunden vor Ort. Die Software sitzt aber im Büro, und dazwischen liegt ein Zettel.

Der Zettel ist das meistgenutzte Werkzeug der Digitalisierung im Handwerk. Auf ihm steht das Aufmaß, die verbaute Menge, die Stunde, die Besonderheit, die dem Kunden erklärt werden muss. Abends landet er im Büro, wo jemand ihn abtippt, und alles, was auf dem Weg unleserlich geworden ist, wird geschätzt.

Das ist keine Rückständigkeit, sondern eine vernünftige Reaktion auf schlechte Werkzeuge. Wer mit Arbeitshandschuhen auf einem Gerüst steht, bedient keine Anwendung mit zwölf Pflichtfeldern. Der Zettel gewinnt, weil er schneller ist.

Software für das Handwerk muss deshalb an einer einzigen Stelle besser sein als ein Zettel: bei der Erfassung. Alles andere folgt daraus.


Wo Handwerksbetriebe Geld verlieren

Material wird nicht zugeordnet

Was auf der Baustelle verbaut wurde, steht selten am Auftrag. Die Nachkalkulation ist damit eine Schätzung, und Regieleistungen fallen unter den Tisch.

Nachträge gehen unter

Der Kunde bittet um eine Kleinigkeit, der Monteur macht sie. Berechnet wird sie nur, wenn jemand daran denkt, sie aufzuschreiben.

Der Nachweis fehlt im Streitfall

Fotos vom Zustand vor und nach der Arbeit entscheiden Diskussionen. Auf Privathandys sind sie nach einem Jahr nicht mehr auffindbar.

Die Auftragsmappe reist im Fahrzeug

Wer im Büro wissen will, wie weit ein Auftrag ist, ruft an. Wer auf der Baustelle etwas nachschauen will, ruft ebenfalls an.


Bausteine für Handwerksbetriebe

Der Maßstab ist der Zettel. Was langsamer ist als er, wird nicht benutzt. Diese Bausteine sind daraufhin gebaut.

Auftragserfassung in drei Klicks

Auftrag öffnen, Position wählen, fertig. Wer sich anmelden und suchen muss, greift zum Zettel, und das zu Recht.

Material und Zeit am Auftrag

Was verbaut und wie lange gearbeitet wurde, hängt am Auftrag. Damit entsteht die Nachkalkulation, die vorher niemand hatte.

Nachträge mit Unterschrift

Foto, ein Satz, Haken beim Kunden auf dem Gerät. Das ist der Unterschied zwischen einer berechneten und einer verschenkten Leistung.

Aufmaß mit Foto

Mengen und Maße vor Ort, mit Bild zur Position. Was draußen entsteht, muss abends nicht abgetippt werden.

Kolonnen- und Terminplanung

Wer ist wann wo, und was passiert, wenn ein Termin platzt. Eine Planung, die das Büro und die Kolonne gleichzeitig sehen.

Wartungsverträge

Wiederkehrende Termine mit Vorlauf und Historie je Anlage. Wartungsverträge sind planbarer Umsatz, wenn sie jemand im Blick hat.

Zeiterfassung mit NFC

Chip am Fahrzeug oder am Container. Kommen und Gehen ohne Anmeldung, Zeiten laufen auf die Baustelle.

Materialbestellung

Bestellung aus dem Auftrag heraus, mit Wareneingang am selben Vorgang. Der häufigste Grund für Stillstand ist ein fehlendes Teil.


Was wir dagegen bauen

Die Erfassung kommt zuerst und wird so knapp gebaut, dass sie den Zettel schlägt. Ein Auftrag, eine Handvoll Felder, Fotos aus der Kamera, Sprachnotiz wo es passt, alles offline nutzbar. Wer drei Klicks braucht, benutzt es. Wer sich anmelden und suchen muss, benutzt es nicht.

Material und Zeit hängen am Auftrag statt an einem Zettel. Damit entsteht nebenbei die Nachkalkulation, die vorher niemand hatte, und die Antwort auf die Frage, welche Auftragsart sich wirklich trägt.

Nachträge bekommen einen eigenen, sehr kurzen Weg. Ein Foto, ein Satz, ein Haken beim Kunden auf dem Gerät. Das ist der Unterschied zwischen einer berechneten und einer verschenkten Leistung, und es ist meistens die Funktion, die sich als Erstes bezahlt macht.

Im Büro läuft dieselbe Anwendung mit mehr Übersicht: Aufträge, Termine, offene Nachträge, fällige Rechnungen. Kein zweites System, keine Übertragung, keine Abtipparbeit.


Häufige Fragen aus dem Handwerk

Unsere Monteure sind keine Computermenschen. Funktioniert das?
Das ist die richtige Frage, und sie entscheidet über das Projekt. Unsere Antwort ist, die Erfassung auf das Nötigste zu kürzen und lieber im Büro nachzuarbeiten als draußen Pflichtfelder zu verlangen. Wenn eine Anwendung länger dauert als der Zettel, gewinnt der Zettel, und das zu Recht.
Was ist mit Baustellen ohne Empfang?
Die Erfassung läuft offline und überträgt später. Das ist Grundvoraussetzung und keine Zusatzfunktion, sonst entstehen Einträge, deren Zeitstempel nicht stimmt.
Wir haben schon ein Handwerkerprogramm. Lohnt sich etwas Eigenes?
Prüfen Sie, wo Sie daneben Tabellen führen oder Zettel abtippen. Genau dort fehlt dem Programm etwas, das Ihr Ablauf braucht. Häufig bleibt das Programm für Angebot und Rechnung stehen und die eigene Anwendung übernimmt die Baustelle.
Wie lange dauert die Einführung?
Ein erster Ablauf ist meist in wenigen Wochen nutzbar. Wichtiger als die Dauer ist, mit einer Kolonne anzufangen statt mit dem ganzen Betrieb. Was die eine Kolonne nicht benutzt, benutzen fünf erst recht nicht.